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«Mit jeder zusätzlichen Hürde riskieren wir Einbussen»

Die EU gehört zu den wichtigste Handelspartnern der Schweiz. Mit dem Scheitern des Rahmenabkommens wächst die Sorge vor einer Schwächung der Schweizer Wirtschaft. Drei Firmen aus der Region nehmen Stellung.

Jörg
Marquardt
Oberländer Firmen in Sorge um EU-Handelsbeziehungen
Der Chef von Huber+Suhner, Urs Ryffel, warnt vor Wettbewerbsnachteilen nach dem Scheitern des Rahmenabkommens.
Archivfoto: Christian Merz

Es war ein Scheitern mit Ansage: Ende Mai hat der Bundesrat die Verhandlungen über das institutionelle Rahmenabkommen mit der Europäischen Union beendet. Es sollte den Zugang der Schweiz zum EU-Binnenmarkt neu regeln und gemeinsame Spielregeln definieren. So wären Anpassungen im Binnenmarktrecht seitens der EU automatisch von der Schweiz übernommen worden. Kritiker des Abkommens bejubeln den Abbruch, der die Schweiz davor bewahrt habe, zu einer «Rechtskolonie der Europäischen Union» zu werden.