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Töffpilot aus dem Grüt

Krummenacher wechselt per sofort Team

Seine Saison ist bisher enttäuschend verlaufen. Die verbleibenden Rennen fährt Randy Krummenacher darum nicht mehr für EAB, sondern den italienischen Rennstall CM Racing.

Oliver
Meile
Montag, 13. September 2021, 10:08 Uhr Töffpilot aus dem Grüt
Bisher eine enttäuschende Saison: Nach seinem Teamwechsel hofft Randy Krummenacher auf bessere Resultate.
Foto: Luca Gorini

Randy Krummenacher und das niederländische Team EAB Racing haben ihre Zusammenarbeit per sofort beendet. «Im gegenseitigen Einvernehmen», wie der Oberländer Töffpilot am Montagmorgen in einer Medienmitteilung schreibt. 

Krummenacher steht aber nicht etwa mit leeren Händen da, sondern vollzieht in der Supersport-WM einen fliegenden Wechsel. Der aus dem Grüt stammende Fahrer pilotiert künftig die Yahama des italienischen CM-Teams. In diesem ersetzt er den verletzten Luca Bernardi. 

Krummenacher sagt, er sehe beim neuen Rennstall «eine grossartige Chance». Und bedankt sich zugleich beim bisherigen Teamchef Ferry Schoenmakers, ihn frei gegeben zu haben.

Dieser wiederum lobt, Krummenacher habe immer versucht, alles zu geben. «Ich habe volles Verständnis für die Gelegenheit, die sich für ihn ergeben hat. Und habe erkannt, dass dies das Beste ist.»

Wiedersehen mit Vertrauten

Die Zusammenarbeit zwischen Krummenacher und dem EAB-Team war nicht so erfolgreich wie erhofft. Nach 14 Rennen liegt der Supersport-Weltmeister von 2019 in der Gesamtwertung nur an neunter Stelle.

Lediglich einen einzigen Podestplatz fuhr Krummenacher diese Saison bisher heraus. In Assen wurde er im zweiten Lauf Dritter. Der 31-Jährige machte zuletzt denn auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung und sprach von frustrierenden Ergebnissen.

Der Oberländer hat höhere Ansprüche. Beim Team CM erhält er nun die nächste Chance, diesen gerecht zu werden.

Krummenacher packt seine neue Aufgabe mit viel Zuversicht an. Unter anderem auch, weil bei den Italienern zwei Techniker arbeiten, mit denen er vor zwei Jahren den WM-Titel gewonnen hat. Einer davon ist Crew-Chef Manuel Cappelletti, ein enger Vertrauter von Krummenacher.

Platz bis Ende Saison sicher

Wie lange Bernardi, der in der Supersport-Gesamtwertung an vierter Stelle liegt, nach seinem Wirbelbruch ausfällt, ist offen. Für Krummenacher spielt es im Prinzip auch keine Rolle. Er kann die Saison sowieso bei CM zu Ende fahren.

Sollte Bernardi vor Saisonende auf die Strecke zurückkehren können, werde man zwei Motorräder einsetzen, teilte der italienische Rennstall mit. Wer derweil Krummenacher beim EAB-Team ersetzt, ist noch offen.

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