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5:12-Niederlage für NLA-Team

Uster geht in der Ostschweiz unter

Der UHC Uster hält bei Waldkirch-St. Gallen nur ein Drittel lang mit. Am Ende kassieren die Ustermer zwölf Tore und die siebte Niederlage in Folge.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 22. Januar 2023, 15:22 Uhr 5:12-Niederlage für NLA-Team
Frustrierende Bilanz: Uster kassierte die siebte Niederlage in Serie.
Archivfoto: Christian Merz

Das Positive vorweg: Trotz der  5:12-Niederlage bei Waldkirch-St. Gallen hat der UHC Uster rein rechnerisch noch immer die Möglichkeit, sich für die NLA-Playoffs zu qualifizieren. Doch langsam aber sicher geht den Ustermern die Zeit aus: Vier Runden vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Strich sieben Punkte.

Die Ustermer Negativserie dauert nun schon seit Anfang Dezember an. Sieben Spiele ist es her, seit sie den letzten Sieg feierten.

Neben dem Torhüterduo hatten die Ustermer bei Waldkirch-St. Gallen nur gerade 16 Feldspieler im Kader. Das teaminterne Lazarett ist gross, dazu  spielten die Youngster Joris Hänseler, Yves Klöti und Timon Anderegg im U21-Team, das aber trotz eines Siegs in der letzten Runde in die Playouts muss.

Schlecht aufgeräumt vor dem eigenen Tor

Dieses Schicksal versucht das Fanionteam noch zu vermeiden. Dazu muss es aber in den verbleibenden Spielen insbesondere viel besser aufräumen vor dem eigenen Tor, als es in St. Gallen der Fall war.

Wegen der Personalknappheit setzte Coach Simon Meier die ganze Partie über auf zwei Linien, deren Zusammenstellung er ab dem Mitteldrittel immer wieder umstellte. 
Das erste Drittel hielt Uster dank dem Führungstreffer von Claudio Schmid und den beiden erfolgreichen Abschlüssen von Marco Klauenbösch noch ausgeglichen 3:3.

Langsamer als der Gegner

In der Startphase des mittleren Spielabschnitts legte Schmid nochmals vor, doch dann legten die Gastgeber zu. 

Die St. Galler agierten stets schneller als die Ustermer, brachten sich damit immer wieder in gute Abschlusspositionen – was sie gnadenlos ausnutzten. Hielt sich Usters Rückstand zur zweiten Pause mit 4:7 noch in Grenzen, fand das heitere Toreschiessen von Grün-Weiss im letzten Drittel seine ungehemmte Fortsetzung, konkret bis zum Spielstand von 12:4.

Immerhin: Der UHC Uster vermochte in der Schussminute den acht Minuten vor Spielende eingewechselten Ersatzgoalie der Ostschweizer doch noch zu überwinden. Besonders erfreulich, dass sich den fünften Ustermer Treffer Simon Helbling gutschreiben lassen durfte, der nach seiner Gehirnerschütterung erstmals seit langer Zeit wieder zu einer Partie auflief. (ucu/zo)

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