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Spiele der Oberländer in Kurzform

Dürnten rutscht unter den Strich

So schlagen sich die Oberländer Zweitligisten Dürnten Vikings und Illnau-Effretikon.

Redaktion
Züriost
Montag, 28. November 2022, 12:08 Uhr Spiele der Oberländer in Kurzform

Ticker

26. November: EIE - Uzwil 9:4

Tabellenführer EHC Illnau-Effretikon wurde gegen Uzwil seiner Favoritenrolle gerecht und siegte 9:4. Zu Beginn des Spiels aber war der EIE nicht bereit und geriet gegen die mit nur 13 Feldspielern angetretenen Gäste in Rückstand. Mitte des Startdrittels aber reagierte die Mannschaft von Trainer Gianni Dalla Vecchia. Und wie! Innerhalb von lediglich knapp drei Minuten erzielte der EIE gleich fünf Tore und führte damit bereits eine Vorentscheidung herbei.

Mit dem komfortablen Vorsprung in der Hand wurde das Heimteam allerdings wieder etwas gar sorglos. Unkonzentriertheiten beim Leader erlaubten es den Uzwilern, den Rückstand zu verkleinern. Zur zweiten Pause stand es nur noch 6:4. Im letzten Abschnitt erhöhten die Oberländer das Tempo nochmals, trafen dreimal und kamen zu einem letztlich ungefährdeten Sieg. (zo)

26. November: Dürnten Vikings - Dielsdorf-Niederhasli 1:6

Den Dürnten Vikings ist der Start in die zweite Hälfte der Qualifikation gründlich misslungen. Der Oberländer Zweitligist unterlag im Heimspiel dem EV Dielsdorf-Niederhasli deutlich 1:6 und ist damit unter den Strich auf den zweitletzten Tabellenplatz gerutscht. «Die Realität heisst Abstiegskampf», lautet das Fazit von Trainer Christian Thiemeyer denn auch.

Eigentlich hatten sich die Oberländer revanchieren wollen für die 1:7-Niederlage zu Saisonbeginn in Dielsdorf. Doch dieses Vorhaben misslang gründlich. Der Gegner erwies sich als hungriger, zielstrebiger und effizienter – und die Dürntner gerieten wie schon so oft in dieser Saison früh in Rückstand. Bis zur 7. Minute kassierten die Oberländer zwei Gegentreffer. 

Dann verkürzte Pascal Thoma auf 1:2 (9.), worauf das Spiel offener wurde und der Ausgleich für Dürnten realistisch schien. Es war die beste Phase der Partie für die Oberländer, die allerdings an ihrer eigenen Ineffizienz scheiterten. Je länger das Spiel dauerte, umso weniger eigene Torchancen erspielten sie sich.  Und auf der anderen Seite ermöglichten sie den Gastgebern mit vielen individuellen Fehlern relativ einfache Tore. (zo)

19. November: EIE - Weinfelden 10:5

Mit einem Blitzstart ebnete sich Leader EHC Illnau-Effretikon im Spitzenkampf gegen Weinfelden den Weg zum Sieg. Nach nur 13 Minuten führte die Mannschaft von Trainer Gianni Dalla Vecchia vor über 200 Zuschauerinnen und Zuschauern im Eselriet 4:0. Am Schluss gewann der EIE 10:5. Acht verschiedene Spieler trugen sich für die Oberländer in die Torschützenliste ein, einzig Lukas Wimber und Marco Begert waren doppelt erfolgreich. Was ebenfalls für die Ausgeglichenheit des Teams spricht: Alle vier EIE-Sturmlinien trafen.

Kurz nach der zweiten Pause und dem 7:3 schien die Partie entschieden. Doch in der Folge schlichen sich bei den Oberländern Unkonzentriertheiten ein, die die Gäste ausnutzten, sodass der Vorsprung des EIE bis zur 50. Minute auf 7:5 schrumpfte. Danach besann sich das Heimteam wieder auf seine Stärken und schoss drei weitere Tore. (zo)

19. November: Uzwil - Dürnten Vikings 3:4 n.V.

Die Dürnten Vikings haben im Duell zweier in den Strichkampf involvierten Teams zwei wichtige Punkte erkämpft. Der Oberländer Zweitligist gewann auswärts gegen Uzwil 4:3 nach Verlängerung. Nino Marzan entschied mit seinem Tor in der 62. Minute eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung. Unverdient war der Erfolg der Vikings nicht, die gegenüber ihren letzten Auftritten eine verbesserte Einstellung zeigten. Sie traten engagiert auf und verrichteten vor allem in der eigenen Zone die Arbeit gewissenhaft.

Am Ursprung des Dürntner Sieges standen zwei Treffer in Unterzahl sowie ein Powerplaytor. Gerade in Überzahl aber liessen die Gäste auch viele Möglichkeiten liegen. Die Uzwiler kassierten zehn kleine Strafen, fünf davon hintereinander im Mitteldrittel, ohne dass dazwischen ein Dürntner auf die Strafbank musste. Ein Treffer gelang den Vikings in dieser Phase allerdings nicht. (zo)

5. November: Lenzerheide-Valbella - Illnau-Effretikon 3:6

Der EHC Illnau-Effretikon ist wieder Leader der Zweitliga-Gruppe 2. Der EIE bezwang den Tabellendritten Lenzerheide-Valbella 6:3 und überholte damit den EHC St. Moritz, der gegen Uzwil verlor. Nach zwei Dritteln führte der EIE in der Lenzerheide 3:0 und schien auf sicherem Siegkurs. Das Team von Trainer Gianni Dalla Vecchia hatte im Startdrittel zwei Powerplaytore erzielt, und Robin Reinmann legte in der Schlussphase des zweiten Drittels nach. 

Doch dann überschlugen sich die Ereignisse im Schlussabschnitt. Die Gastgeber nutzten eine Schwächephase des EIE resolut aus und glichen innert acht Minuten aus. Als das Momentum zu kippen schien, brachte erneut ein Powerplaytor die Gäste in die Erfolgsspur. Sie erzielten innert weniger als einer Minute das 4:3 und das 5:3. Und 34 Sekunden vor Schluss machte sich Reinmann zum einzigen EIE-Doppeltorschützen der Partie. (zo)

5. November: Kreuzlingen-Konstanz - Dürnten Vikings 3:1

Die Dürnten Vikings haben es verpasst, sich im Kampf am Strich etwas Luft zu verschaffen. Gegen den Tabellenletzten Kreuzlingen-Konstanz verloren die Oberländer 1:3. Für die Vikings war es im achten Spiel die fünfte Niederlage. Ihr Vorsprung auf den Strich beträgt lediglich drei Punkte. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison lautete das Fazit von Trainer Christian Thiemeyer: «Wir waren nicht bereit». Denn die Partie war bereits nach dem Startdrittel entschieden. Schon nach zehn Minuten lagen die Vikings 0:2 zurück, kurz vor der ersten Pause kassierten sie den dritten Gegentreffer. Zwar verkürzte Mario Senn kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts auf 1:3 und die Dürntner steigerten sich. Punkte lagen aber nie in Reichweite, weil die Oberländer weitere gute Chancen – unter anderem drei Alleingänge – ungenutzt liessen. (zo)

29. Oktober: EIE - St. Moritz 3:2 n.V.

Hohes Tempo, viele Torszenen und harte Checks – das Zweitligaspiel zwischen dem EHC Illnau-Effretikon und St. Moritz hatte es in sich. «Ein echter Spitzenkampf», schwärmte Gianni Dalla Vecchia hinterher. Der EIE-Trainer durfte sich nicht nur über den Gehalt der Partie freuen, sondern auch das Ergebnis. Sein Team bezwang den Leader daheim 3:2 nach Verlängerung. Robin Reimann zeichnete in der 62. Minute für das Siegtor verantwortlich, wobei es eigentlich ein Eigentor der Gäste war.

Obwohl die beiden Mannschaften offensiv auftraten, fielen erst im dritten Drittel Tore. Der EIE machte dabei innert zwei Minuten aus dem 0:1 ein 2:1. Erst traf Philip Beeler in der 56. Minute zum Ausgleich, danach krönte Alexander Tkachenko eine Druckphase mit der erstmaligen Führung. Neun Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit rettete sich St. Moritz aber in die Overtime, wo dann dem EIE das Glück lachte. Einzige Spassbremse im Eselriet war derweil der Nebel. Dreimal musste die Begegnung unterbrochen werden. Alle Spieler mussten daraufhin Runden laufen, um den Nebel aufzulösen. (zo)

29. Oktober: Schaffhausen - Dürnten Vikings 3:6

Nach zuletzt drei Niederlagen feierte der EHC Dürnten Vikings in Schaffhausen einen 6:3-Sieg. Der Oberländer Zweitligist geriet nach nur 34 Sekunden in Rückstand. Er rappelte sich aber auf, erzielte noch vor der ersten Pause drei Treffer – ohne allerdings dominiert zu haben. Die Entscheidung gelang den Gästen zu Beginn des Schlussdrittels. Adrian Stoob schoss in Überzahl das 5:2. Der routinierte Stürmer traf letztlich doppelt. Wie Alain Deubelbeiss, der im Startabschnitt zweimal erfolgreich gewesen war. 

Trainer Christian Thiemeyer monierte hinterher, man habe in der Anfangsphase der Partie die Vorsätze nicht umgesetzt. Er sagte aber auch: «Je länger das Spiel dauerte, desto besser haben wir uns an den Gameplan gehalten.» Thiemeyer sagt, dass aus seiner Sicht drei Faktoren zentral für den weiteren Verlauf der Saison sind: «Konstanz, Konsequenz und der Glaube an das, was wir tun.» (zo)

15. Oktober: Dielsdorf-Niederhasli - EIE 4:3 n.V.

Dreimal führte der EHC Illnau-Effretikon auswärts gegen Dielsdorf-Niederhasli. Am Schluss aber blieb dem Oberländer Zweitligisten nur der Ärger und ein Punkt als Trost. Er unterlag 3:4 nach Verlängerung, wobei er den entscheidenden Gegentreffer drei Sekunden vor Ablauf der Overtime kassierte. In der Tabelle liegt die Mannschaft von Trainer Gianni Dalla Vecchia weiterhin an zweiter Stelle hinter Leader St. Moritz.

In der 55. Minute schien der EIE nach einem abwechslungsreichen Spiel, in dem beide Mannschaften jeweils Druckphasen verzeichneten, auf der Siegstrasse angekommen. Colin Swart brachte ihn im Powerplay mit einer sehenswerten Direktabnahme 3:2 in Führung. Doch die Gäste hielten den Vorsprung nur etwas mehr als eine Minute. Und kassierten danach in der Overtime auch noch den späten K.o.-Schlag. (zo)

15. Oktober: Dürnten - Engiadina 2:5

Das Heimspiel gegen  Engiadina hat die aktuellen Defizite bei den Dürnten Vikings schonungslos aufgezeigt. Der Oberländer Zweitligist lag einmal mehr in dieser Saison nach nur einer Viertelstunde 0:3 in Rückstand. Diese Hypothek war zu gross. Die Dürntner verloren 2:5 und kassierten so ihre dritte Niederlage hintereinander. In der Tabelle liegen sie an achter Stelle. 

Mit dem 0:1 in der 5. Minute nahm das Unheil der Vikings gegen Engiadina früh seinen Lauf. Zweimal flackerte im Verlauf der Partie etwas Hoffnung bei den Dürntnern auf. Nach dem 1:3 gleich zu Beginn des Mitteldrittels sowie dem 2:4 von Mario Senn in der 47. Minute. Trainer Christian Thiemeyer forcierte seine besten Kräfte, die Rückkehr in die Begegnung gelang dem Heimteam trotzdem nicht mehr. (zo)

12. Oktober: Kreuzlingen-Konstanz - Illnau-Effretikon 5:3

Der bis anhin verlustpunktlose EHC Illnau-Effretikon musste sich dem bisherigen Schlusslicht Kreuzlingen-Konstanz 3:5 beugen. Verantwortlich für die Niederlage war ein schwacher Startabschnitt. Schon nach sieben Sekunden lag der EIE in Rücklage – bis zur ersten Pause stand es 0:3. In der Folge schafften die Gäste zweimal den Anschluss zum 2:3 und 3:4. Auf das fünfte Gegentor folgte allerdings keine Reaktion mehr.

12. Oktober: Weinfelden - Dürnten Vikings 6:2

Die Dürnten Vikings standen beim 2:6 in Weinfelden auf verlorenem Posten. Zwar konnte Maurice Schmidt zunächst einen Rückstand korrigieren (22.), doch noch im Mitteldrittel legten die Thurgauer zweimal nach. Pascal Thoma gelang noch das 2:4 (45.) – zu mehr sollte es den Oberländern aber nicht mehr reichen. 

1. Oktober: Lenzerheide - Dürnten 4:5

Die Dürnten Vikings scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Der Oberländer Zweitligist hat mit dem hart erkämpften 5:4-Erfolg auswärts gegen den EHC Lenzerheide-Valbella zum zweiten Mal in Serie gewonnen. In der Tabelle sind die Dürntner, die in der vergangenen Meisterschaft die Playoffs überraschend verpasst und zum Saisonauftakt hoch verloren hatten, auf Platz 2 vorgestossen. «Wir sind auf dem richtigen Weg, sehen das Licht am Ende des Tunnels», ist Christian Thiemeyer überzeugt. Der Trainer hebt aber auch den Warnfinger und sagt: «Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns.» 

Die Partie im Bündnerland begann alles andere als ideal für die Oberländer. Schon nach weniger als 90 Sekunden gerieten sie in Rückstand. Das Heimteam drückte in der Folge auf den nächsten Treffer, die Gäste waren vorwiegend mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Mit Fortdauer des Spiels aber fanden sie den Tritt immer besser.

Dürnten überzeugt als Einheit 

Mit zwei Treffern in der Schlussphase des ersten Drittels wendete Dürnten die Partie und baute die Führung in der 22. Minute auf 3:1 aus. Die Bündner verkürzten zwar nur kurz darauf, die Gäste hatten die Begegnung nun aber unter Kontrolle. In Unterzahl erhöhte Daniel Vojakov mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 4:2. Und auf den erneuten Anschlusstreffer des Gastgebers gab Vikings-Angreifer Mario Senn mit dem 5:3 (47.) die treffende Antwort. 

Im Schlussdrittel waren die Vikings stark ausgelastet mit Defensivarbeiten, brachten den Erfolg aber ins Trockene. Trainer Thiemeyer strich nachher die Teamleistung heraus: «Die Mannschaft zeigte eine Topeinstellung und arbeitete hart. Die Punkte wurden als Mannschaft gewonnen und nicht durch individuelles Können.» (zo)

1. Oktober: EIE - Schaffhausen 8:3

Nach zwei Auswärtsspielen zu Beginn der Zweitliga-Meisterschaft feierte der EHC Illnau-Effretikon in der 3. Runde seine Heimpremiere. Er tat dies mit einem deutlichen 8:3-Erfolg gegen den EHC Schaffhausen, der auch in dieser Höhe verdient war. Der EIE war läuferisch besser als der Gegner und erarbeitete sich ein Chancenplus. Die Mannschaft von Trainer Gianni Dalla Vecchia ziert nach dem dritten Sieg hintereinander die Tabellenspitze.

Die Partie gegen Schaffhausen hatte eine spezielle Note für den EIE. Die Schaffhauser hatten in der ersten Playoff-Runde den haushohen Favoriten in die Ferien befördert – diese Rechnung ist nach dem klaren Sieg nun beglichen.

Bis am Schluss aufs Gaspedal gedrückt

Der EIE startete konzentriert und hatte in der Startphase mehrere hochkarätige Torchancen. In doppelter Überzahl ging das Heimteam folgerichtig in Führung. Zur ersten Pause lag es dennoch 1:2 zurück. Vor dem Ausgleich war Nils Seiler vergessen gegangen, der alleine auf EIE-Goalie Dominic Werren zulaufen konnte und diesen bezwang. Eine Sekunde vor Ablauf des Startdrittel erzielten die Gäste ihr zweites Tor.

Die Reaktion des Heimteams? Es erhöhte im zweiten Abschnitt das Tempo und drehte die Partie mit vier Treffern. Mit einem 5:3-Vorsprung stieg der EIE ins Schlussdrittel. Hinterher durfte Trainer Dalla Vecchia zufrieden feststellen: «Wir wollten diesen Vorsprung nicht verwalten, sondern drückten weiter aufs Tempo.» Die Gäste hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. (zo)

24. September: Engiadina - EIE 3:4

Nach zwei Runden grüsst der EHC Illnau-Effretikon in der Zweitliga-Gruppe 2 von der Tabellenspitze. Der EIE bleibt nach seinem 4:3-Erfolg auswärts bei Engiadina zugleich weiterhin mit einer weissen Weste. Das Team von Trainer Gianni Dalla Vecchia brauchte in Scuol aber viel Geduld. Und schlug erst spät entscheidend zu. Zweieinhalb Minuten vor Schluss gelang Claudio Beltrame das 4:3-Siegtor – der EIE agierte zu diesem Zeitpunkt in Überzahl. Er überstand in der Folge auch den letzten Ansturm des Heimteams   und konnte die lange Heimreise mit der vollen Punktzahl im Gepäck antreten.

Zu Beginn des Spiels war der Oberländer Zweitligist nicht so präsent, wie sich das Trainer Dalla Vecchia erhofft hatte. Die Engadiner agierten derweil aufsässig und sehr gradlinig. Nach einem individuellen Fehler beim EIE gelang Engiadina nach einem Konter das Führungstor.  Die Gäste wurden vor der ersten Sirene gar ein zweites Mal kalt geduscht. In der 18. Minute kassierten sie in Unterzahl das 0:2. 

Die schnelle Wende 

Im Mitteldrittel zeigte der EIE eine Reaktion. «Wir besannen uns wieder auf unsere Tugenden; viel Tempo, schnelle Pässe, gute Abschlüsse», sagt Trainer Dalla Vecchia dazu. Innert knapp fünf Minuten machten die Gäste aus dem Rückstand eine 3:2-Führung, wobei Yves Förderreuther zweimal traf. Engiadina aber schloss noch im zweiten Abschnitt erneut einen Konter erfolgreich ab – 3:3.

Der EIE liess sich davon aber nicht beirren. Im Schlussabschnitt spielte er auf ein Tor. Er scheiterte vorerst aber an seinem eigenen Unvermögen oder dann am hervorragenden Engiadina-Goalie. Die Gäste liessen nicht locker und wurden dafür mit dem späten Siegestreffer doch noch belohnt. (zo)
 

24. September: Dürnten - St. Moritz 8:5

Der EHC Dürnten Vikings hat seinen ersten Sieg der Zweitliga-Saison gefeiert. Die Vikings bezwangen daheim in einer bis in die Schlussphase hinein offenen Begegnung den EHC St. Moritz 8:5. Der Oberländer Zweitligist reagierte damit auf den missglückten Meisterschaftsauftakt von vergangener Woche, als er gegen Dielsdorf-Niederhasli deutlich 1:7 verlor.

Gegen die Engadiner zeigten die Wikinger einen kämpferisch einwandfreien Auftritt und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Vikings liessen sich weder von zwei frühen Rückständen beunruhigen noch davon, dass die Gäste äusserst hartnäckig dranblieben. Zwölf Minuten vor Schluss gelang St. Moritz erneut der Anschlusstreffer. Maurice Schmidt mit seinem Tor zum 7:5 (53.) sowie Mario Senn, der in der letzten Minute gegen die mit sechs Feldspielern alles auf eine Karte setzenden Bündner zum 8:5 traf, besiegelten den Dürntner Heimerfolg.

Der dreifache Deubelbeiss

Die Startphase gelang dem Gastgeber überhaupt nicht nach Wunsch. In den ersten sechs Minuten kassierte er gleich zwei Gegentore, vermochte aber die Partie immerhin zügig zu drehen und ging mit einer 4:3-Führung in die erste Pause. Damit war der Grundstein für den hart erarbeiteten Erfolg gelegt. 

Der 33-jährige Angreifer Alain Deubelbeiss ragte aus dem starken Dürntner Kollektiv heraus. Deubelbeiss traf dreimal und liess sich einen Assist notieren. Sein wohl wichtigstes Tor war jenes zum 6:4 kurz nach Spielhälfte, das die Nerven der Vikings beruhigte und zugleich den Engadinern einen Dämpfer versetzte. Deubelbeiss traf im Powerplay nur 64 Sekunden, nachdem die Oberländer zuvor im selben Überzahlspiel den Anschlusstreffer kassiert hatten. (zo)

17. September: Uzwil - Illnau-Effretikon 3:9

Der EHC Illnau-Effretikon feierte in Uzwil einen am Ende ungefährdeten 9:3-Sieg. Zwei Drittel lang bekundete der EIE phasenweise Mühe, geriet zwischenzeitlich gar 1:2 und 2:3 in Rückstand und führte vor dem Schlussdrittel knapp 4:3. Doch dann schlugen die Oberländer zu und sorgten mit fünf unbeantworteten Toren für einen Sieg, den Trainer Gianni Dalla Vecchia als «in dieser Höhe absolut gerecht» einstuft. «Wir haben uns in den ersten zwei Dritteln das Leben selber schwer gemacht, viele Torchancen ausgelassen und Uzwil zurück ins Spiel gebracht», sagte der EIE-Trainer. «Im letzten Drittel haben wir aber aufgezeigt, was für ein enormes Potenzial in unserer Mannschaft steckt.» Sieben verschiedene Spieler trafen für den EIE; Colin Swart und Alexander Tkachenko waren die einzigen Doppeltorschützen. (zo)

17. September: Dielsdorf-Niederhasli - Dürnten Vikings 7:1

Den Dürnten Vikings ist der Zweitliga-Saisonstart resultatmässig deutlich misslungen. Für Trainer Christian Thiemeyer hatte die 1:7-Niederlage bei Dielsdorf-Niederhasli aber positive Aspekte. Fünf der sieben Gegentreffer fielen, als die Dürntner in Unterzahl spielten. «Wenn man die Überzahlsituationen wegnimmt, dann war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir bestimmend sein konnten», lautete das Fazit von Thiemeyer. Alain Deubelbeiss hatte die Dürntner früh in Führung gebracht, und es stand erst 1:2, als Captain Noel Brunner in der 36. Minute nach einem Bandencheck vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde. Das war entscheidend: Dielsdorf-Nieder­hasli nutzte das fünfminütige Powerplay zu drei Toren – das 4:1 und das 5:1 fielen in der Startminute des Schlussdrittels innert 29 Sekunden. (zo)

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