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Der UHC Uster verpasst seine Chance

Das Momentum ist nur kurz zu Gast

Gegen Köniz vergibt der UHC Uster eine Zwei-Tore-Führung wieder. Das rächt sich, die Ustermer verlieren 6:8.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 20. November 2022, 11:41 Uhr Der UHC Uster verpasst seine Chance
Claudio Schmid (rechts) kassierte mit Uster eine weitere Niederlage.
Nur kurz auf Kurs: Uster (Claudio Schmid) verpasste es, nach dem 5:3 nachzusetzen und die Partie zu entscheiden.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Der UHC Uster vermag die NLA-Partie gegen Floorball Köniz im Mitteldrittel kurzfristig zu seinen Gunsten zu wenden. Er wird dann aber umgehend wieder zurückgebunden. Am Ende resultiert vor der Uster-Games-Kulisse von 643 Zuschauern eine 6:8-Niederlage. 

Kurz nach Spielhälfte brachte Florian Bolliger Uster im Powerplay 5:3 in Führung, nachdem die Ustermer zur ersten Pause noch 2:3 im Hintertreffen gelegen hatten. Das Heimteam wusste also das Momentum auf seiner Seite, verpasste es dann jedoch, die Partie vorzeitig zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Filip Karlsson und Tobias Ledergerber hatten beste Chancen dazu. Stattdessen nutzten die Gäste nur wenig später eine Zweiminutenstrafe gegen Josia Pfister zum Anschlusstreffer.

Noch viel schlimmer kam es dann in der Schlussphase des Mitteldrittels, als die Berner innerhalb von 23 Sekunden gleich drei Treffer realisierten und mit zwei Toren Vorsprung in die zweite Pause gingen.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff hatte Martin Prazan für die nun mit nur noch zwei Blöcken agierenden Ustermer die grosse Chance zum Anschlusstreffer. Er scheiterte aber alleine vor Gästegoalie Münger.

Danach legten die Könizer ihr Hauptaugenmerk auf den Ballbesitz und damit die Kontrolle des Spiels. In der 49. Minute gelang ihnen das vorentscheidende 8:5. 

Uster verteilt Einladungen

Und so lässt sich letztlich festhalten: Gegenüber dem letzten Spiel gegen die Tigers (4:11) agierte der UHC Uster in der ersten Partie nach der WM-Pause zwar stark verbessert. Er machte sich aber das Leben selber schwer, indem er dem Gegner das Toreschiessen allzu oft zu einfach gemacht wurde. 

Vielfach reüssierten die Berner mit ihrem Passspiel in den Rücken der Ustermer Verteidigung zum alleinstehenden Teamkollegen, der dann Zeit genug hatte, sich den Ball für den erfolgreichen Abschluss zurechtzulegen. (Philipp Wyss)

OK-Präsident mit Uster Games zufrieden

Der Indoor-Sportanlass Uster Games feierte am Wochenende sein Jubiläum. Zum 10. Mal luden Hand-, Volleyballer und Unihockeyaner zum Multisport-Event in die Sporthalle Buchholz. Der OK-Präsident, Daniel Weber blickte zufrieden auf den Anlass zurück.

«Auch dieses Mal boten wir Sport, Spannung und Emotionen für Gross und Klein. Ich bin rundum zufrieden», fasste er zusammen. «Wir wissen, was das OK und die Vereine bewältigen können, deshalb gab es zuletzt keine wahnsinnigen Veränderungen im Programm.»

Der Publikumsaufmarsch war laut Weber «in Ordnung, insgeheim erhoffte ich mir noch etwas mehr.» Rund 650 Personen waren beim Unihockeyspiel zugegen, auch der Handball-Match war mit rund 400 Zuschauern gut besucht. «Es hatte noch genügend Platz auf der Tribüne; wir hätten uns natürlich über noch mehr Zuschauer gefreut. Es muss uns künftig gelingen, wieder mehr Leute zu mobilisieren, welche sonst nicht in die Halle kommen», blickte der OK-Präsident in die Zukunft. (zo)

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