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Ustermer Ruderin

Gmelin greift nach einer Olympia-Medaille

Jeannine Gmelin ist in Tokio mit einem souveränen Auftritt in den Final vorgestossen. Sie wurde in ihrem Halbfinal Zweite.

Agentur
sda
Donnerstag, 29. Juli 2021, 09:27 Uhr Ustermer Ruderin
Zum zweiten Mal nach 2016 ist Jeannine Gmelin in einen Olympia-Final vorgestossen..
Foto: Keystone

Skifferin Jeannine Gmelin löst als Zweite des Halbfinals ihr Ticket für den Olympia-Final. Am Freitag rudert die Fünfte der Sommerspiele von Rio zum zweiten Mal um Edelmetall.

Nach ihren Auftritten im Vorlauf und Viertelfinal hatte es gewisse Zweifel an der Leistungsfähigkeit von Gmelin gegeben, umso mehr, als sie bei ihrer Olympia-Hauptprobe auf dem Rotsee chancenlos geblieben war.

Die Ustermerin selber zweifelte allerdings nicht an sich, sah sie doch in den ersten beiden Rennen in Tokio, dass «ich alles habe, was es erfordert, um ganz vorne dabei zu sein». Vielmehr bereitete ihr das Steuern Probleme, was auf das Boot zurückzuführen war. Dieses Problem konnte vor dem Halbfinal behoben werden.

«Alles ist möglich»

Dadurch war es Gmelin am Donnerstag möglich, ihre Stärken auszuspielen. Zudem erwischte sie einen guten Start. Bei Rennhälfte nach 1000 m lag sie noch vor der russischen Saison-Dominatorin Hanna Prachatsen, die 2,19 Sekunden vor ihr im Ziel war.

Lediglich Fünfte wurde Sanita Puspure, die Weltmeisterin von 2018 und 2019. Die Irin muss somit den B-Final bestreiten.

In den A-Final in der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit geht Gmelin «sehr positiv, mit der Einstellung, dass alles möglich ist». Die anspruchsvollen Verhältnisse im Sea Forest Waterway, im Halbfinal gab es aufgrund von Mit- und Seitenwind viel Wellen, erachtet sie eher als Vorteil.

Gmelin geht davon, dass die Bedingungen im Final «ähnlich schwierig» sein werden und es ein «enges Rennen» geben wird. Wichtig werde sein, Schlag für Schlag zu nehmen.

 

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