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Energiesparen in der Region

Wangen-Brüttisellen senkt Wasser- und Raumtemperatur

Sie interessieren sich für die aktuellsten Stromsparmassnahmen in Ihrer Gemeinde? Hier finden Sie die neusten Beschlüsse für den Ernstfall.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 23. November 2022, 15:20 Uhr Energiesparen in der Region
Wangen-Brüttisellen hat Energiesparmassnahmen beschlossen.
Foto: Pixabay

Ticker

28. November: Wangen-Brüttisellen senkt Wasser- und Raumtemperatur

Der Gemeinderat von Wangen Brüttisellen sowie die Geschäftsleitung haben Energiesparmassnahmen in den öffentlichen Gebäuden und Anlagen beschlossen und per sofort umgesetzt. Gemäss einer Mitteilung wird die Raumtemperatur in öffentlichen Gebäuden auf maximal 20 Grad festgesetzt, wobei die die Temperatur in den Tagesstrukturen und den Therapiezimmern in den Schulanlagen ein Grad höher sein darf.

In nicht regelmässig verwendeten Räumen wie Korridoren oder Eingangshallen wird die Temperatur auf 15 Grad gesenkt. Eine maximal mögliche Temperaturabsenkung in Gebäuden und Räumen erfolgen, die nicht beheizt werden müssen, also zum Beispiel Keller, Archive oder Materialräume.

Verbot von Öfen und Heizstrahlern

Weitere Massnahmen sind das Abschalten der IT – insbesondere PC, Bildschirme und Drucker – am Feierabend und Wochenende, die Reduktion der Beleuchtung in Korridoren und Eingängen oder die Optimierung des Stromverbrauchs in Kühlschränken.

Weiter wird Warmwassertemperatur in den Küchen reduziert, in öffentlichen Toiletten bleibt das Wasser ganz kalt. Elektrische Öfeli oder Heizstrahler werden in allen öffentlichen Gebäuden verboten, Brunnen werden abgeschaltet. Weihnachtsdekorationen sind nur ohne elektrische Ausstattung erlaubt.

Die Wohnungen im Eigentum der Gemeinde werden von den erwähnten Massnahmen bezüglich Raumtemperatur ausgeschlossen. Die Raumtemperatur in einer Mietwohnung muss 20 bis 22°C erreichen.

23. November: Russikon reduziert Weihnachtsbeleuchtung

Der Russiker Gemeinderat will seinen Beitrag zur Reduktion des Stromverbrauchs leisten. In einer Mitteilung heisst es, dass man beschlossen habe, die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr nur reduziert einzusetzen und die weihnachtliche Strassenbeleuchtung in diesem Jahr nicht zu installieren. Die beiden Christbäume beim Gemeindehaus und auf dem Dorfplatz in Madetswil werden wie gewohnt aufgestellt.

Grundsätzlich gelte: Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, hilft dem System, der Strommangellage entgegenzuwirken.

17. November – Illnau-Effretikon und Lindau entscheiden sich für Weihnachtsbeleuchtung

Der Gewerbe- und KMU-Verein Illnau-Effretikon und Lindau hat entschieden, die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Hauptverkehrsstrassen wie gewohnt zu betreiben – und setzt dabei auf die stromsparende LED-Technologie. 

Die städtische Weihnachtsbeleuchtung von Illnau-Effretikon bestehe zudem aus fünf mit LED-Lichterketten geschmückten Tannenbäumen. «Die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung kann auch dazu beitragen, dass eher auf zusätzliche private Festbeleuchtungen verzichtet wird», heisst es in einer Medienmitteilung des Stadtrats.

Die Gemeinde Lindau begründet ihre Entscheidung auf ihrer Website wie folgt: «Da die Strassenbeleuchtung mit Weihnachtsdeko nur unwesentlich mehr Strom als im Normalbetrieb verursacht, wird trotz der Strommangellage an dieser Tradition festgehalten.» Vom Anbringen weiterer Weihnachtsbeleuchtungen bei anderen öffentlichen Gebäuden sehe die Gemeinde in diesem Jahr jedoch bewusst ab.

Illnau-Effretikon hat erfolgreich Energie gespart

Vergangenen September hat der Stadtrat Illnau-Effretikon bereits erste Stromsparmassnahmen beschlossen. Diese wurden unterteilt in eine erste und zweite Phase. Nun wurden gemäss der Medienmitteilung alle beschlossenen Massnahmen der ersten Phase umgesetzt. Unter anderem wurde die Raumlufttemperatur in allen öffentlichen Gebäuden um rund 2° Celsius gesenkt und die Beleuchtung in den Gebäuden reduziert.

Die Stadt zieht nun positive Bilanz: «Erfreulicherweise konnte der Energieverbrauch beispielsweise im Stadthaus gegenüber dem Vorjahres-Vergleichsmonat nachweislich verringert werden.» Dazu habe auch die kürzlich erfolgte Umstellung auf eine LED-Beleuchtung beigetragen.

Vorderhand verzichte Illnau-Effretikon deshalb auf weitere Energiesparmassnahmen, beispielsweise in punkto Strassenbeleuchtung. 

(jeh)

15. November – Fällanden senkt Temperatur in öffentlichen Gebäuden

Der Gemeinderat Fällanden will sich optimal auf eine mögliche Energiemangellage vorbereiten und überdies einen Beitrag zur Vorbeugung leisten. Deshalb wurden gemäss einer Mitteilung diverse Massnahmen erarbeitet.

Unter anderem wird die Temperatur in öffentlichen Gebäuden auf 20 Grad gesenkt. Davon ausgenommen sind die Kindergärten und das Alterszentrum Sunnetal. 

Auch der Warmwasserverbrauch soll in den Verwaltungsgebäuden und Schulhäusern reduziert werden. Zudem wird die Temperatur im Lehrschwimmbecken Buechwis um ein Grad reduziert. 

Im öffentlichen Raum wird die Strassenbeleuchtung neu um Mitternacht abgeschaltet, am Wochenende erst um 1.15 Uhr am Morgen. Die Weihnachtsbeleuchtung ist an die Strassenbeleuchtung gekoppelt und wird ebenfalls zeitlich eingeschränkt. 

Kein Weihnachtsbaum beim Sternenkreisel

In enger Abstimmung mit der reformierten Kirchenpflege hat der Gemeinderat entschieden, dass die Beleuchtung des Weihnachtsbaums beim Sternenkreisel nicht mehr instand gestellt wird. Die Reparatur der defekten Lichterketten würde einen fünfstelligen Betrag erfordern, was sich in Anbetracht des Gesundheitszustands des Tannenbaums nicht lohnt.

Es ist laut der reformierten Kirchenpflege unumgänglich, dass der Baum aus Sicherheitsgründen im kommenden Jahr gefällt wird. Dieser Entscheid ist beiden Behörden gemäss der Mitteilung nicht leicht gefallen und es wird bedauert, dass der Weihnachtsbaum dieses Jahr nicht beleuchtet werden kann. (bes)

15. November – Rüti behält Strassenbeleuchtung bei

Die Gemeinde Rüti will Energie sparen. Die Strassenbeleuchtung wird jedoch nicht reduziert, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

Damit möchte sie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung gewährleisten. Die Beleuchtung wird wie bisher zwischen 0.20 und 5.15 Uhr ausgeschaltet. Diese Zeiten sind auf den Betrieb der S-Bahn abgestimmt. Durchgehend erhellt werden unübersichtliche oder exponierte Stellen, Kreisel und Fussgängerstreifen.

Tanne wird beleuchtet, Gemeindehaus nicht 

Jedoch wird das Gemeindehaus abends nicht mehr angestrahlt. Die restliche Aussenbeleuch­tung ist von 6 bis 22 Uhr in Betrieb und wird über einen Dämmerungssensor gesteuert. Im Treppenhaus und in den Gängen ist die Beleuchtung ausserdem neu an die Öffnungs­zeiten des Gemeindehauses gekoppelt.

Danach kann das Licht bei Bedarf von Hand mit den Lichtschaltern eingeschaltet werden. Als zusätzliche Energiesparmassnahme wird auch die Raumtemperatur in den Verwaltungsgebäuden gesenkt. 

Nicht verzichten müssen die Einwohner von Rüti in diesem Jahr auf den grossen Tannenbaum bei der Kirche. Dieser wird in der Adventszeit festlich beleuchtet. Andere Christbäume werden dieses Jahr jedoch nicht aufgestellt. (bes)

10. November – Uster gibt Antworten

Der Stadtrat Uster hat auf Anfrage der Grünliberalen das Management einer möglichen Strommangellage nochmals detailliert beantwortet.

Besonders wurden von der Stadt die 138 Grossverbraucher (mehr als 100'000 kWh) hervorgehoben. Diese wären bei einer Verbrauchseinschränkung am ehesten betroffen. Die Energie Uster AG, die das Verteilnetz zur Verfügung stellt, stehe mit den Grossverbrauchern direkt im Kontakt, um über mögliche Massnahmen im Falle einer Strommangellage zu orientieren und dabei dringende Fragen zu beantworten. Zudem veröffentlicht die Energie Uster AG laufend Informationen, Massnahmen und Tipps auf ihrer Website, um die Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten. 

Im Ernstfall

Im Falle einer flächendeckenden Stromabschaltung wären nicht nur Grossverbraucher, sondern alle Stromverbraucher von den Massnahmen betroffen. In diesem Fall würde die Gemeindeführungsorganisation (GFO) der Stadt Uster eine führende Rolle wahrnehmen. Dabei wäre das Ziel, die öffentliche Ruhe und Ordnung sowie die Sicherheit von Personen und die Sicherheit von Eigentum vor Schädigungen und Gefahren in aller Art sicherzustellen. 

Würde es zu einer lang andauernden Strommangellage kommen, vollzieht OSTRAL (Organisation für Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen / www.ostral.ch) die vom Bundesrat angeordneten Bewirtschaftungsmassnahmen. Dabei würden die Massnahmen - je nach Lage - stufenweise durch den Bundestrat verfügt. Dies würde Sparappelle, Verbrauchseinschränkungen, Kontingentierung von Grossverbrauchern bis zu Netzabschaltungen beinhalten. (lda)

7. November – Christbäume mit LED statt grosse Weihnachtsbeleuchtung in Dürnten

Der Dürntner Gemeinderat präsentiert in einer Mitteilung die Massnahmen, die er zum Energiesparen beschlossen hat: 

In öffentlichen Gebäuden: 

  • Senkung der Temperatur auf maximal 20 Grad Celsius (ausgenommen Lernschwimmbecken und Alters- und Pflegeheim Nauengut). 
  • Heiztemperaturen im Flur, Eingangshalle, Wartehalle Einwohnerdienste et cetera. auf ein Minimum reduzieren (< 20°C).
  • Wo einfach möglich, schliessen von Fenster- und Rollläden nachts und am Wochenende, um den Wärmeverlust durch die Fenster zu verringern.
  • Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtungen in öffentlichen Gebäuden.
  • Komplettabschaltung von Geräten und Anlagen wie Computern, Druckern, Kaffeemaschinen et cetera ausserhalb der Arbeitszeiten.
  • Verzicht auf Nutzung persönlicher Kleingeräte, insbesondere Heizlüfter.

Im öffentlichen Raum: Abschaltung allfälliger Leuchtreklamen und Empfehlung zur Reduktion der Weihnachtsbeleuchtung und Beleuchtung anderer festlicher Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den betroffenen öffentlichen und privaten Akteuren.

Strassenbeleuchtung: Neu bis 24 Uhr und ab 5.30 Uhr. Leuchten, die ganznächtig in Betrieb sind, Reduktion ebenfalls von 24 Uhr bis 5.30 Uhr. Vorbehalten bleibt ein Entscheid des Kantons zur Strassenbeleuchtungsdauer.

Um die weihnachtliche Tradition nicht ausser Acht zu lassen, hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, dass die drei Christbäume in den Ortsteilen sowie der Weihnachtsstern auf dem Chilchberg mit einer sparsamen LED-Beleuchtung aufgestellt werden.

2. November – Turbenthal und Wila analysieren Strommangel-Risiko

Um sich auf das drohende Szenario einer Strom- oder Energiemangellage vorzubereiten, spannen die Tösstaler Gemeinden Turbenthal und Wila zusammen, um eine Risikoanalyse durchzuführen. Dies schreiben die Gemeinderäte in einer Medienmitteilung. Die beiden Gemeinden betreiben verschiedene Anlagen, die wichtige öffentliche Aufgaben gewährleisten (unter anderem in den Bereichen Versorgung, Entsorgung, Kommunikation und Sicherheit). Diese Anlagen sind auf den ständigen Betrieb ausgerichtet und benötigen daher eine dauerhafte Energieversorgung.

Grundlage für Notfall-Massnahmen

Für die Durchführung einer vorausschauenden Risikoanalyse haben die Gemeinden eine Arbeitsgruppe mit fachlicher Begleitung ins Leben gerufen. Die Risikoanalyse soll den Gemeindebetrieben als Grundlage für die Planung, Gewichtung und Umsetzung von Massnahmen zur Risikobewältigung im Falle einer Strommangellage dienen, wie die Gemeinderäte weiter ausführen. (nos)

4. November – Weihnachtsbeleuchtung nein, Adventsfenster ja in Schwerzenbach

Die Gemeinde Schwerzenbach hat diverse Massnahmen beschlossen, um Energie zu sparen. Das schreibt sie in einer Mitteilung. Bei der Festlegung richtet sich die Gemeinde an der Energiespar-Kampagne des Bundes sowie den Vorschlägen des Schweizerischen Städteverbandes aus.

Der Gemeinderat hat sich in diesem Jahr dazu entschieden, auf die Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten. Dabei gilt es aber gemäss der Mitteilung auch der sozialen Verantwortung und der gesellschaftlichen Bedeutung der (Vor)Weihnachtszeit Rechnung zu tragen.

Aus diesem Grund gibt es auch in diesem Jahr die Adventsfenster. Diese dürfen aber nur mit alternativen Energiequellen beleuchtet sein oder sind im Idealfall so gestaltet, dass keine Beleuchtung notwendig ist. 

Stosslüften, nicht kippen 

Ausserdem wird neu die Strassenbeleuchtung zwischen Mitternacht und fünf Uhr am Morgens abgeschaltet – auch am Wochenende. Auf die Aussenbeleuchtung von öffentlichen Gebäuden wird ebenfalls verzichtet.

Dort wird zudem die Temperatur auf maximal 20 Grad abgesenkt. Zu den weiteren Massnahmen gehören beispielsweise die Komplettabschaltung von Geräten ausserhalb der Arbeitszeiten sowie energieeffizienteres Lüften. Gekippte Fenster sind in öffentlichen Gebäuden nicht mehr erlaubt, man muss stosslüften. (bes)

4. November – So will Fehraltorf Energie sparen

Auch der Gemeinderat und die Schulpflege Fehraltorf wollen ihren Beitrag leisten, um Energie zu sparen. Die Gemeinde hat gemäss einer Mitteilung diverse Massnahmen beschlossen.

So wird dieses Jahr auf Weihnachtsbeleuchtung an öffentlichen Gebäuden verzichtet. Der Entscheid über die Weihnachtsbeleuchtung an den Strassen wird zu einem späteren Zeitpunkt getroffen. 

Auch die Beleuchtung von Fassaden der öffentlichen Gebäude wird ausgeschaltet und auf dem Heiget-Areal ist neu um 23 Uhr Lichterlöschen. 

15'000 Liter Heizöl sparen 

Kälter wird es diesen Winter im Lehrschwimmbecken. Dort wird die Wassertemperatur von 29 auf 28 Grad reduziert. Auch in den Gebäuden wird weniger geheizt: Die Raumtemperaturen in den Kindergärten, den Schulzimmern und den Büros werden auf 20 Grad gesenkt, in selten genutzten Räumen sogar auf 17 Grad. 

Die Gemeinde Fehraltorf hat im Jahr 2021 in den Schulliegenschaften, dem «Heiget-Huus» und dem Werkhof rund 235'500 Liter Heizöl verbraucht. Mit der Temperaturreduktion um ein Grad resultiert eine Einsparung von rund sechs Prozent oder rund 15'000 Liter Heizöl. (bes)

3. November – Bubikon verzichtet auf warmes Wasser in Toiletten

Der Bubiker Gemeinderat hat in Zusammenarbeit mit der Schulpflege Energiesparmassnahmen für den kommenden Winter beschlossen. Diese betreffen öffentliche Gebäude und Anlagen. Die Gemeinde möchte so laut einer Mitteilung mit gutem Beispiel vorangehen.

Fortan wird beispielsweise die Strassenbeleuchtung zwischen Mitternacht und 5.30 Uhr am Morgen abgeschaltet. Ausgenommen davon sind die Bahnhofsunterführungen.

Die Weihnachtsbeleuchtung der beiden Christbäume und am Bahnhof sollen zu denselben Zeiten wie die Strassenbeleuchtung brennen. Für die übrige Weihnachtsbeleuchtung liegt die Zuständigkeit beim Gewerbeverein.

15 Grad in den Ferien

Ausserdem reduziert die Gemeinde die Raumtemperatur in den Gebäuden auf maximal 20 Grad, in nicht regelmässig benutzen Räumen sogar auf 18 Grad. In den Ferien wird zudem die Heizung der Schulgebäude auf 15 Grad abgesenkt.

Auch den Warmwasserverbrauch will Bubikon reduzieren. So gibt es auf den Toiletten nur noch kaltes Wasser. (bes)

3. November – Früheres Lichterlöschen in Wald

Der Walder Gemeinderat hat verschiedene Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs beschlossen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Damit möchte die Gemeinde mithelfen, einer möglichen Energiemangellage im kommenden Winter entgegenzuwirken.

Der Gemeinderat hat unter anderem folgende Energiesparmassnahmen beschlossen:

  • Die Beleuchtung der Gemeindestrassen wird zwischen Mitternacht und 5.30 Uhr ausgeschaltet (bisher 0.30 Uhr bis 5 Uhr).
  • Frühere Dimmung der steuerbaren LED-Beleuchtung der Gemeindestrassen.
  • Senkung der Raumtemperatur in den öffentlichen Gebäuden auf maximal 20 Grad und auf zirka 15 Grad in nicht regelmässig genutzten Räumen, wie beispielsweise Sitzungszimmern.
  • Verzicht auf die Beleuchtung öffentlicher Gebäude und Schaukästen.

Kein kaltes Wasser

Die Weihnachtsbeleuchtung sowie die Christbäume auf dem Schwertplatz und in Laupen werden ausserdem nur an den Adventssonntagen, am Weihnachtsmarkt, an den Weihnachtsfeiertagen und am Silvester elektrisch betrieben und beleuchtet. 

Im Hallenbad wird die Wassertemperatur hingegen nicht reduziert, weil das Badewasser laut der Mitteilung ausschliesslich mit erneuerbarer Energie beheizt wird. Jedoch wird der Whirlpoolbetrieb eingestellt. (bes)

28. Oktober - Grüningen schaltet Leuchtreklamen ab

Der Gemeinderat Grüningen hat folgende Energiesparmassnahmen beschlossen.

In den öffentlichen Gebäuden wird die Temperatur auf 20 Grad gesenkt. Wo immer möglich gilt es, die Fenster- und Rolläden nachts und am Wochenende zu schliessen, um den Wärmeverlust zu verringern. Auf Weihnachtsbeleuchtung in öffentlichen Gebäuden wird verzichtet.

Auch auf das Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung in der Stedtligass wird verzichtet. Der Christbaum auf dem Chratz soll jedoch aufgestellt werden.

Im öffentlichen Raum sollen Leuchtreklamen abgeschaltet werden. Auch die Strassenbeleuchtung soll neu zwischen 24.00 Uhr bis 05.30 Uhr abgeschaltet werden. (gap)

28. Oktober - Pfäffikon schränkt Dauer der Weihnachtsbeleuchtung ein

Die Seestrasse in Pfäffikon wird heuer nur verkürzt durch die acht Lichterketten anlässlich der Adventszeit beleuchtet. Das schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Er spricht von einem Kompromiss: Ab dem Eindunkeln um 17 Uhr bis 22 Uhr werden die 896 LED-Lämpchen die dunkle Nacht erhellen. In den Morgenstunden verzichtet die Gemeinde auf die Beleuchtung.

Private und das Gewerbe sind aufgefordert, den Betrieb eigener Weihnachtsbeleuchtung ebenfalls einzuschränken. Weiter erbittet der Gemeinderat die Bevölkerung, Industrie und das Gewerbe Selbstverantwortung zu übernehmen und den Energieverbrauch zu reduzieren.

Keine Einsparungen auf Kosten der Sicherheit

Die Temperaturen in öffentlichen Gebäude wird gemäss der Empfehlung von Bund und Kanton auf 20 Grad gesenkt. Die Massnahme ist jedoch an die Nutzungsweise sowie technischen Installationen gebunden.

Insbesondere in Schulräumen schwanke somit die Temperatur zwischen 18 und 21 Grad. Auch die Wassertemperatur im Lehrschwimmbecken wird um 1 Grad reduziert.

Die Gemeinde verzichtet jedoch überraschend auf die Reduktion der Strassenbeleuchtung. Einerseits beruft der Gemeinderat sich auf die Umstellung auf LED, was zu erheblichen Einsparungen geführt habe. Andererseits stehe die Sicherheit der Bevölkerung, insbesondere der Spätheimkehrer mit dem öffentlichen Verkehr, im Vordergrund.

Wenn der Kanton auf den Staatsstrassen Massnahmen zur Einsparung treffen würde, beurteile der Gemeinderat die Situation neu. (gap)

14. Oktober – Wetzikon löscht Lichter auf allen Strassen

 Erst am Freitag kann Wetzikon seine Strassenbeleuchtung um 23 Uhr ausschalten. Ursprünglich sollte dies bereits ab Montag der Fall sein. 

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13. Oktober - Grünes Licht für Schloss-Eisbahn

Die Schloss-Eisbahn in Grüningen wird auch in diesem Winter betrieben. Laut einer Medienmitteilung hat der Gemeinderat grünes Licht für eine weitere Saison gegeben – trotz einer möglichen Energieknappheit. Am 19. November eröffnet die Eisbahn.

«Vorstand und Gemeinde sind überzeugt, es braucht Anlässe für Kinder und Familien im Dorf», so die Begründung. Nach den Corona-Einschränkungen bestehe ein grosser Nachholbedarf. Man wolle nicht schon wieder alle sozialen und sportlichen Anlässe einschränken.

Um jedoch Energie einzusparen, erwägt der Vorstand des Vereins Schloss-Eisbahn ein Bündel an Massnahmen, wie aus der Mitteilung hervorgeht:

  • beim Aufbau: Schläuche isolieren, Puffertank isolieren, Kollektoren abdecken
  • bei der Technik: Meteostation mit Wetterdaten, Chiller nachts abschalten
  • in der Gastronomie: reduzierte Öffnungszeiten, Isolation der Schlossbar, alternative Heizmöglichkeiten
  • allfällige Abdeckung der Eisfläche und Verringerung der Sonneneinstrahlung durch Überdachung

Insgesamt kommt der Vorstand auf zwölf Massnahmen mit einem Einsparpotential von rund 20 Prozent des Stroms, was zirka 3600 kWh für die Saison 2022/23 entspreche.

Für den Vorstand bedeuten diese Massnahmen weitere Investitionen, die aber mit dem moralischen Rückhalt der Gemeinde tragbar seien. «Grüningen freut sich jeden Winter auf die Eisbahn und viele würden es nicht verstehen, wenn wir jetzt, aufgrund von einer Situation, die noch völlig unsicher ist, auf den Aufbau der Schloss-Eisbahn verzichten würden», lässt sich Vizepräsidentin Martina Gradmann in der Mitteilung zitieren.

Dass es auch kritische Stimmen geben werde, sei sich der Vorstand bewusst und habe sich deshalb mit anderen Eisbahn-Betreibern rund um den Zürichsee abgesprochen. «Alle planen eine weitere Saison.» jöm

11. Oktober - Uster schaltet Licht auf Kantonstrassen aus

Ein Spaziergang durch dunkle Gassen gibt es in Uster ab Montag, den 17. Oktober jeweils zwischen 1 Uhr und 5 Uhr. Das hat der Ustemer Stadtrat beschlossen.

Zusammen mit der Stadtpolizei und der Energie Uster AG hat die Abteilung Bau die Umsetzung vorbereitet. Die Massnahme betrifft Gemeinde- und Kantonsstrassen. Die Stadt Uster geht damit bei der Abschaltung der Strassenbeleuchtung weiter als Wetzikon, wo nur die Gemeindestrassen betroffen sind.

Ausserdem bleiben die Ustemer Strassen in diesem Zeitraum nicht an allen Tagen dunkel. An Wochenenden und zu besonderen Anlässen – insbesondere während dem Uster Märt oder am Stephanstag leuchten die Strassenlaternen die ganze Nacht durch.

Bevölkerung soll mithelfen

Auch können die Laternen bei unvorhergesehenen Grossereignissen trotzdem eingeschaltet werden. So könnten bei einem Grossbrand die Rettungskräfte unterstützt werden.

Die Stadt behält sich vor, die Lampen auch an Wochenenden abzuschalten. Das könnte dann der Fall sein, wenn sich die Energiemangellage verschärft. Die Bevölkerung soll ihren Teil nach Möglichkeit freiwillig dazu beitragen, indem sie Beleuchtungen auf Privatstrassen, Reklamen oder andere Leuchten reduziert oder ganz abschaltet. (muc)

11. Oktober – Hinwil verzichtet auf Weihnachtsbeleuchtung

Ganz ohne Emotionen steht in der Mitteilung der Gemeinde geschrieben: Die 110 Hinwiler Weihnachtsleuchten verbrauchen bei einer täglichen Betriebsdauer von rund 12 Stunden 152 Kilowattstunden pro Tag. An den 40 Betriebstagen macht das etwas über 6000 Kilowattstunden.

Das entspricht etwa dem Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie während eineinhalb Jahren. Ein Stromverbrauch, der dieses Jahr in Hinwil wegfällt. Und auch in den Häusern der vierköpfigen Familien sollen keine Weihnachtslichter leuchten, appelliert der Gemeinderat an die Bevölkerung.

Treppen statt Lift

Hinwil will aber nicht nur auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Länger dunkel bleibt es auch auf den Strassen. Die Strassenlampen sollen eine halbe Stunde früher aus – also um 0:30 Uhr – und eine halbe Stunde später eingeschaltet werden – um 5:30 Uhr.

Unter dem Strich erhofft sich die Gemeinde dadurch eine Stromersparniss von 35 Megawattstunden pro Jahr. Oder anders gesagt: Hinwil spart sich damit fast sechsmal den Strom, den die Gemeinde für die Weihnachtsbeleuchtung braucht.

Daneben sollen In den Verwaltungsgebäuden die Räume auf 21 Grad runtergekühlt, regelmässig die Fensterläden geschlossen und die Lifte nur in Ausnahmefällen gebraucht werden. Weitere Spartipps für die Bevölkerung hat die Gemeinde online zusammengefasst. (muc)

30. September - Wetzikon entscheidet sich für Weihnachtsbeleuchtung light

Wetzikon will trotz drohender Stromkrise die Weihnachtsbeleuchtung nicht ganz ausknipsen. Der «Wetziker Stern» leuchtet jedoch vier Stunden kürzer - also nur bis 22 Uhr statt 2 Uhr. Viel Strom spart Wetzikon damit nicht - es geht der Stadt um die symbolische Kraft. Die Weihnachtssterne verbrauchen soviel Strom wie drei Haartrocknern.

28. September - Uster verzichtet als erste Oberländer Stadt auf Weihnachtsbeleuchtung

Uster will seine Strassen in der kommenden Weihnachtszeit nicht beleuchten. Insgesamt will die Stadt rund 15 Prozent Strom einsparen. Dazu wird die Temperatur in öffentlichen Gebäuden, wie dem Stadthaus oder Schulen, auf 20 Grad reduziert. Auch die Strassenbeleuchtung soll reduziert werden und öffentliche Gebäude nicht mehr angeleuchtet werden.

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