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Der rote Ueli und sein schwieriges Vermächtnis

Vor dem Abgang des SVP-Finanzministers ist die finanzielle Lage beim Bund so schlecht wie seit langer Zeit nicht mehr. Wie konnte es so weit kommen? Und wer soll das jetzt aufräumen?

Redaktion
Tamedia
Hochdefizitäre Bundesfinanzen
Ältere Mann mit Glatze und Uhr um das Handgelenk auf einem Podium.
Er wollte sogar eine Sondersession des Parlaments einberufen: Der scheidende Finanzminister Ueli Maurer warnt seit Monaten vor riesigen Finanzlöchern.
Foto: Keystone / Peter Klaunzer

Er hatte schon so viele Rollen.

Zuerst war er Ueli, der Knecht von Blocher. Dann: Ueli, der erfolgreiche Parteipräsident. Plötzlich Ueli, der Bundesrat. Ueli, der Gripen-Crashpilot. Ueli, der Corona-Skeptiker. Und jetzt, kurz vor seinem Abgang: Ueli, der Mahner. 

Seit einem halben Jahr hört der Finanzminister nicht mehr auf, vor riesigen Finanzlöchern zu warnen.
Im Mai sagt er dieser Zeitung: «Im Budget hat nicht alles Platz, was beschlossen wurde. Das Parlament hat überbordet.»

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