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Erste Oberländer Stadt

Uster verzichtet auf Beleuchtung an Weihnachten

Uster will seine Strassen in der kommenden Weihnachtszeit nicht beleuchten. So will der Stadtrat Strom sparen. Doch bei dieser einen Massnahme soll es nicht bleiben.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 28. September 2022, 09:41 Uhr Erste Oberländer Stadt
Auf diesen Anblick müssen die Ustermer diesen Winter verzichten.
Foto: Laurin Eicher

Die Stadt Uster ergreift weitreichende Energiesparmassnahmen und will damit rund 15 Prozent Strom einsparen. So verzichtet die Stadt unter anderem als erste im Oberland auf die Weihnachtsbeleuchtung. Dies schreibt der Ustermer Stadtrat in einer Mitteilung. Vor rund zehn Tagen hat bereits die Leitung des Glattzentrums beschlossen, komplett auf die Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten.

Wenn nötig bis März

Die Massnahmen sollen bereits ab dem 1. Oktober und falls nötig bis und mit 31. März 2023 gelten. Damit wolle die Stadt auch ihre öffentliche Vorbildfunktion wahrnehmen.

Auch das Gewerbe soll eingespannt werden. Mit den lokalen Unternehmen werden weitere Sparmassnahmen wie die Abschaltung der Beleuchtung von Schaufenstern oder Leuchtreklamen diskutiert.

Hallenbad in Zukunft 1 Grad kälter

In den öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise dem Stadthaus oder den Schulen, soll die Temperatur auf maximal 20 Grad gesenkt werden. Ebenso wird die Aussenbeleuchtung von öffentlichen Gebäuden komplett abgeschaltet. Der öffentliche Raum wird von 1 bis 5 Uhr in der Nacht - ausser am Wochenende - nicht mehr beleuchtet. Zudem werden die öffentlichen Brunnen ausser Betrieb genommen.

Sensiblere Bereiche wie die Räumlichkeiten beispielsweise in Heimen oder Kindergärten seien von der Temperatursenkung ausgenommen. Auch die Temperatur im Hallenbad wird um ein Grad gesenkt. (lam)

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