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Starker Handwerksbetrieb in fünf Disziplinen

Mit Doppelböden, Parkett- und Bodenbelägen, Metallbau, Zeltvermietung sowie Tankstellen deckt die Lenzlinger Söhne AG in Uster und Nänikon ein breites Spektrum an Dienstleistungen ab. Künftig möchte der neue CEO Martin Joos die verschiedenen Geschäftsfelder noch weiter ausbauen sowie die Nutzung von Synergien optimieren.

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Freitag, 10. September 2021, 08:00 Uhr

Dieser Beitrag wird präsentiert von der Firma Lenzlinger Söhne AG.

 

Die Lenzlinger Söhne AG ist ein Familienbetrieb mit Tradition. Inzwischen befindet er sich bereits im Besitz der 5. Generation. Gegründet wurde das Unternehmen 1862 von Johann Joseph Lenzlinger als Zimmerei- und Holzbaubetrieb in Uster. In den vergangenen knapp 160 Jahren hat sich das KMU kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Tätigkeitsbereiche kamen entsprechend veränderter Bedürfnisse hinzu, ältere wurden abgestossen. Aktuell beschäftigt die Lenzlinger Söhne AG rund 200 Mitarbeitende in fünf Disziplinen.

«Man muss sich den aktuellen Herausforderungen anpassen», meint Martin Joos. Seit Oktober 2020 ist er neuer CEO des Unternehmens, das seinen Sitz inzwischen in Nänikon hat. Der Bündner Bau- und Wirtschaftsingenieur möchte die fünf Bereiche der Lenzlinger Söhne AG noch enger zusammenbringen und damit vorhandene Synergien besser nutzen. Zudem strebt er eine schrittweise Digitalisierung der Arbeitsprozesse in allen Abteilungen an. Langfristig ist die Zielsetzung ein gesundes Wachstum sowie Mitarbeiter, die ihre Arbeit mit Leidenschaft ausüben und lange im Betrieb bleiben.

Individuelle Doppelböden und viel Handarbeit

Mit neuen Herausforderungen sah sich die Lenzlinger Söhne AG über die Jahre immer wieder konfrontiert. Eine eigentliche Zimmerei und Schreinerei gibt es inzwischen nicht mehr. Wer die Ursprünge des Unternehmens sucht, wird am ehesten in Uster fündig. In alten Holzgebäuden der Doppelböden-Produktion fliegen auch heute noch Sägespäne umher. Zwar erleichtern heutzutage eindrückliche Produktions-Maschinen die Arbeit, doch vieles ist auch im 21. Jahrhundert noch Handarbeit. Von der Fingerfertigkeit der Arbeiter ist selbst Karl Willi, Betriebsleiter Doppelböden, beeindruckt. Rund 10 000 bis 15 000 Doppelboden-Platten produzieren sie wöchentlich.

Die Doppelboden-Produktion ergänzte das facettenreiche Dienstleistungsspektrum erst seit den 1960er-Jahren. «Damals, als die Computer aufgekommen sind, musste man den Boden im Büro etwas anheben, um die Kabel zu verlegen», erklärt Martin Joos. Heute spielt der Zwischenraum, der zwischen dem fixen Boden und dem Doppelboden liegt, auch für die Gebäudeautomation, für die Elektro- sowie Lüftungsinstallationen und bei der Klimatisierung von Gebäuden eine wichtige Rolle. Durch die eigene Produktion in Uster bietet die Lenzlinger Söhne AG eine hohe Flexibilität für qualitativ hochwertige Doppelboden-Lösungen an. Zur Individualisierung gehören auch passende Beläge, die von pflegeleichten Textilbelägen über natürliche Holzvarianten bis zu Doppelboden-Platten im persönlichen Wunschdesign reichen.

Ursprünglich als Zulieferer für die Metallstützen der Doppelboden-Produktion gedacht, entstand in den 1970er-Jahren die Metallbau-Sektion. Heute werden in der Werkhalle in Nänikon Elemente für Treppen, Balkone oder Fassaden bis hin zu Geländer- und Rückhaltesysteme für den Strassenbau erstellt. «Mittlerweile sind wir zu 80 Prozent für externe Kunden und Partner im allgemeinen Metallbau unterwegs», sagt CEO Joos. Der Metallbau ist innerhalb des Unternehmens ausserdem Vorreiter in der Digitalisierung. «Durch die 3D-Planung können wir uns schon sehr früh in ein Projekt einbringen.» 

Leidenschaftlich und lösungsorientiert

Mit einer besonderen Leidenschaft engagiert sich die Lenzlinger Söhne AG im Bereich Parkett und Bodenbeläge. Es ist jene Disziplin, die schon am längsten zum Portfolio gehört. Bereits seit 1900 verlegen die Handwerker Parkettböden, in den 1960er-Jahren kamen weitere Bodenbeläge aus Linoleum oder Kork sowie Teppiche hinzu. Im hellen Ausstellungsgeschäft in Uster können sich sowohl Privatkunden wie auch Architekten von einem kompetenten Team individuell beraten lassen. Seit neuestem ist zudem eine Videoberatung direkt aus der Ausstellung möglich.

Auch die Zeltvermietung ist historisch verankert. Sie entwickelte sich aus dem Holz- und Chaletbau, den die Lenzlinger Söhne AG seit der Gründungszeit betrieb. Der Zeltbau war letztlich eine smarte Geschäftserweiterung, um mit dem vorhandenen Wissen die stetig steigende Nachfrage nach temporären Bauten abzudecken. Über 27 000 Quadratmeter Zeltfläche stehen inzwischen zur Verfügung, sei es für Sport- und Kulturveranstaltungen oder Firmenanlässe und Jubiläen. Martin Joos strebt an, diesen Bereich in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen und sich neben der Zeltvermietung verstärkt als Gesamtdienstleister im Eventgeschäft zu positionieren.

Wöchentlich werden rund 10 000 bis 15 000 Doppelboden-Platten produziert (Foto: Dominik Gut).

Etwas überraschen mag die letzte Disziplin, in dem sich das Familienunternehmen betätigt. Denn Tankstellen passen auf den ersten Blick nicht recht ins Portfolio eines Handwerksbetriebs. Martin Joos hat eine so simple wie einleuchtende Erklärung: «Wir haben die Tankstellen immer schon für unsere eigenen Firmenfahrzeuge gebraucht.» Vor einigen Jahren wurden die drei Tankstellen in Nänikon, Uster und Pfäffikon dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. «So kann auch sie von den attraktiven Preisen profitieren.» 

In allen fünf Bereichen steht die Lenzlinger Söhne AG für lösungsorientiertes Handeln, einen hohen Leistungsanspruch und eine grosse Leidenschaft. Eine Philosophie, die CEO Martin Joos auch in Zukunft konsequent erhalten und weiterentwickeln will.

(Lennart Langer)