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Bombendrohungen, Militärputsche und eine grosse Unsicherheit

Er hat in Russland mit Oligarchen verhandelt und im Sudan Beamte mit Alkohol geschmiert. Der Ustermer Beat Moser ist als Konsul weit in der Welt herumgekommen. Ein Porträt.

Kevin
Weber
Ustermer bereiste als Konsul die Welt
Australien, Sudan, Südafrika und Russland: Beat Moser ist als Konsul weit in der Welt herumgekommen.
Fotos: Christian Merz

Am Anfang seiner Laufbahn stand eine Bombendrohung: Als Beat Moser in den 70er-Jahren beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) startete, wurde er für ein Auslands-Praktikum nach Manchester geschickt. Dort tobte zu dieser Zeit der Konflikt zwischen der Irish Republican Army (IRA) und Grossbritannien. Weil angeblich vier IRA-Mitglieder in Schweizer Haft waren, wurde das Konsulat zur Zielscheibe der Terroristen. «Die IRA wollte die Inhaftierten durch Bombendrohungen freipressen», sagt Moser.

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