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Gefährliche Stegstrasse in Bauma

Kanton übernimmt Kosten beim Fussgängerübergang

Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Vor zwei Jahren haben 15 Initianten eine Temporeduktion verlangt. Nun übernimmt der Kanton einen grösseren Teil der baulichen Kosten als erwartet.

Beni
Frenkel
Freitag, 25. Januar 2019, 20:14 Uhr Gefährliche Stegstrasse in Bauma

Wer nach Bauma fährt, muss künftig vom Gaspedal gehen. Statt wie bis anhin 80 Kilometer pro Stunde sind dann nur noch 60 Kilometer pro erlaubt. Die Temporeduktion betrifft die Zufahrten von Fischenthal und von Bauma Dorf. Für diese neue Limite werden zwei Eingangstore nötig, welche die breite Strasse optisch einengen.

Hintergrund ist die Strassensanierung im Seewadel durch den Kanton und die Umsetzung der von 15 Stimmberechtigten eingereichten Initiative zur Temporeduktion im Seewadel. Zusätzlich realisiert wird ein geschützter Fussgängerübergang im Bereich Restaurant Heimat. An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember 2017 war die Initiative mit grossem Mehr von der Gemeindeversammlung angenommen worden.

50'000 Franken Kostenersparnis

Die baulichen Massnahmen an der Stegstrasse kosten die Gemeinde Bauma nun insgesamt 300‘000 Franken An der Gemeindeversammlung vor gut einem Jahren  ging man noch von Kosten im Umfang von 350‘000 Franken aus. Der Gemeinderat konnte in einer Nachverhandlung mit dem Kanton einen für die Gemeinde besseren Kostenteiler erwirken. Konkret übernimmt der Kanton die Baukosten des Fussgängerübergangs.

Der Gemeindeschreiber Roberto Fröhlich zeigt sich erfreut: Es werde aber noch eine Weile dauern, bis die Bauarbeiten beginnen, stellt er klar. Vorher muss die Gemeindeversammlung noch den auf Bauma entfallenden Anteil von 300‘000 Franken bewilligen und der Kanton das Planauflageverfahren durchführen.

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