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«#4_Wände»-Beilage

Ohne Aufwand Strom sparen – mit diesen Tipps

Kommt es im Winter zu einer Energiemangellage? Die Anzeichen verdichten sich. Mit unseren Tipps können auch Sie Ihren persönlichen Energieverbrauch vorbeugend senken.

Lennart
Langer
Dienstag, 20. September 2022, 08:00 Uhr «#4_Wände»-Beilage
Wäsche hängt zum Trocknen an einer Leine.
Auch beim Wäschewaschen können Sie Strom sparen.
Symbolfoto: Unsplash

Dieser Beitrag wurde in der Verlagsbeilage «#4_Wände» veröffentlicht, die am 14. September 2022 mit dem «Zürcher Oberländer» und dem «Anzeiger von Uster» erschienen ist.

Bye-Bye Stand-by

Der Fernseher, die Musikanlage, der Computer, die Mikrowelle oder die Kaffeemaschine. Hier heisst es: Stecker raus! Die Liste der energiefressenden Elektrogeräte liesse sich fast beliebig erweitern. Natürlich ist es praktisch, wenn die elektrischen Geräte bereits eingesteckt sind, doch der Energieverbrauch der ungenutzten Geräte ist auf die Dauer beträchtlich. Die elektrischen Geräte sollte man deshalb immer ganz ausschalten beziehungsweise bei ihnen den Stecker ziehen. Auch Akkus sollten übrigens nicht länger als nötig zum Laden eingesteckt bleiben.

Gut verteilt ist halb gespart

Wer es praktisch mag, setzt sowieso schon lange auf Verteilstecker. Damit lassen sich mit einem Klick alle elektrischen Geräte in einem Raum ausschalten, sobald man diesen verlässt.

Licht aus im Haus!

Wenn es draussen dunkel ist, bringt Licht Wärme ins Haus. Es muss allerdings nicht immer eine Festbeleuchtung sein. Insbesondere wenn niemand im Raum ist. Dann sollte man das Licht abschalten. Apropos Festbeleuchtung: Speziell zur Weihnachtszeit ist auch beim zauberhaft leuchtenden Lichterschmuck in diesem Jahr etwas weniger mehr.

Beim Lüften stossen statt kippen

Fenster auf, Luft rein, Fenster zu! Stosslüften hat in diesem Winter Hochkonjunktur. Eine ganz schlechte Idee sind während Stunden gekippte Fenster. Dadurch verpufft den ganzen Tag wertvolle Wärme.

Pulli an, Heizung ab

Beim Heizen lässt sich besonders viel Energie einsparen. Mit einer Temperaturreduktion um 1 Grad Celsius spart man bis zu 10 Prozent Heizenergie. Im Schlafzimmer darf es bei zirka 18 Grad Celsius etwas kühler sein, in den sonstigen Räumen liegt die ideale Temperatur bei rund 20 Grad Celsius. Werden einzelne Räume kaum genutzt, kann dort die Heiztemperatur auch noch tiefer gesenkt werden. Dies gilt übrigens auch bei längeren Abwesenheiten für alle Räume.

Baden Sie noch – oder duschen Sie schon?

Ein schönes Vollbad entspannt – aber eine Dusche macht auch sauber. Und wenn man nicht allzu lang und zu heiss duscht, macht dies auch noch so richtig wach. Warmduscher haben beim Energiesparen schlechte Karten.

Restwärme und Deckel beim Kochen verwenden

Bundesrat Adolf Ogi zeigte der Schweiz schon 1988, wie man energiesparend Eier kocht. Deckel drauf, nur wenig Wasser verwenden. Und sobald das Wasser sprudelt, den Herd ausschalten und mit der Restwärme fertigkochen. Und was für Eier gilt, gilt eigentlich auch für alles andere, was man kochen kann. Das Kochwasser lässt sich übrigens am energieeffizientesten im Wasserkocher erwärmen.

Wäsche an der Luft trocknen

Das Sparpotenzial beginnt bereits beim Waschen: Sind die Kleidungsstücke nicht stark verschmutzt, reichen auch mal 30 Grad, um sie problemlos sauber zu bekommen. Anschliessend sollte man die Wäsche an der Luft trocknen, denn der Tumbler gehört zu den grössten Stromfressern. Wer nicht ganz aufs maschinelle Trocknen verzichten möchte, sollte die Wäsche wenigstens gut schleudern lassen, um die Trocknungszeit zu verkürzen.

Weitere Energiespartipps finden Sie unter nicht-verschwenden.ch.