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«bike to work» für zwei Monate

80'000 Schweizer steigen aufs Velo um

Am Sonntag startete mit «bike to work» die grösste Velo- und Gesundheitsförderungsaktion der Schweiz. Mehrere Zehntausende werden deshalb im Mai und Juni mit dem Drahtesel zur Arbeit fahren.

Agentur
sda
Montag, 02. Mai 2022, 11:55 Uhr «bike to work» für zwei Monate
Velo-Fahrer (unscharf) fahren an einem blauen Bus vorbei.
Bereits mehr als 2500 Betriebe haben sich für die Challenge angemeldet.
Foto: biketowork.ch

Nach zwei Jahren mit vielen Unsicherheiten für Unternehmen, kehren viele Arbeitnehmende wieder ins Büro zurück. Verschiedene Studien zeigen, dass die Homeofficepflicht zu einem Bewegungsmangel und entsprechenden Kilos auf den Hüften geführt hat. «Es scheint jetzt ein absolutes Rekordjahr in Sicht», sagt Adrian Freiburghaus, Projektleiter «bike to work» gemäss einer Medienmitteilung. 

Demnach haben sich bereits mehr als 2500 Betriebe für die Challenge angemeldet. 300 weitere werden im Laufe das aktuellen Monats noch erwartet. Das seien rund 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr, so Freiburghaus.

Auf der Website www.biketowork.ch kann man zeitgenau die Anzahl der zurückgelegten Kilometer nachverfolgen – ebenso wie das dadurch eingesparte Äquivalent an CO2.

Die Schweizer Universitätsspitäler Basel, Bern, Genf und Zürich gehen bei «bike to work» noch einen Schritt weiter. So treten diese gegeneinander an und haben dazu das «Battle Royale» ins Leben gerufen. Auf einer eigens kreierten Landingpage bei biketowork.ch sind auf den ersten Blick die aktuellen Resultate dieser Spitäler-internen Challenge ersichtlich.

Nina Tammler, Leiterin Fachstelle Nachhaltigkeit der Insel Gruppe: «Bei der Insel Gruppe steht bike to work bereits seit vielen Jahren fest im Kalender, denn Gesundheitsförderung und Umweltschutz sind uns wichtige Anliegen. Das spielerische Kräftemessen mit den anderen Unispitälern ist ein zusätzlicher Anreiz für unsere Mitarbeitenden, aufs Velo zu steigen und mitzuradeln!»

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