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Ihre Kinder hungerten und wurden in Keller gesperrt

Ein Elternpaar soll seine Kinder jahrelang misshandelt haben. Beide wehren sich gegen die drohende Gefängnisstrafe – und beschuldigen sich gegenseitig.

Redaktion
Tamedia
Aus dem Zürcher Obergericht
Faust und Kind, welches sich wegduckt. Schwarz-weiss Bild.
Schwer zu ertragen und kaum nachzuvollziehen, was die beiden Erwachsenen den Kindern antaten – ebenso, wie das Wegschauen der eingeschalteten Behörden. (Symbolbild)
Foto: Pixabay

Es ist eine Befragung, die nur schwer erträglich ist. Stoisch reiht der Gerichtsvorsitzende am Zürcher Obergericht Vorwurf an Vorwurf, Grausamkeit an Grausamkeit aneinander. Misshandlungen, begangen von einem kosovarischstämmigen Vater und seiner Schweizer Ex-Frau. 

Die Opfer: zwei der sieben gemeinsamen Kinder. Warum es genau die beiden trifft, bleibt unklar. Bruder und Schwester, Nacht für Nacht im Keller eingesperrt und oft auch tagsüber. Toilettengang nur zweimal am Tag erlaubt, weshalb die beiden ihre Notdurft immer wieder in Ecken oder im Kellerloch verrichten.

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